Das individuelle, schöne Gewand für ein würdevolles Abschiednehmen – diese Grundidee führt Modedesignerin Afra Banach dazu, Totenkleidung neu zu erdenken. Die schlichte Ästhetik ihrer Talare untermalt den besonderen Zustand des Übergangs und verleiht der persönlichen Wertschätzung für den Verstorbenen Ausdruck.

Damit unterscheidet sich das Kollektionskonzept grundsätzlich von der gängigen Totenkleidung, die Tageskleidung nachbildet. Für Afra Banach geht es nicht darum, die Vergangenheit wieder herzustellen, sondern dem jetzigen Zustand des Toten gerecht zu werden. Dieser Ansatz ist in der europäischen kostümgeschichtlichen Entwicklung der Totenhemden ein Novum.

In Deutschland stellt die Kollektion die bislang einzige Alternative zu standardisierten Totenhemden dar.

Die Talare werden durch Accessoires ergänzt, z.B. Taschentuch und Spruchband, die auch für die Angehörigen als Erinnerungsstück gedacht sind.

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